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Zukunftsfragen.

Im Moment stehe ich vor unzähligen Fragen, die meine,bzw. unsere als Paar/ iwann Familie, betreffen.
Soll ich wirklich nicht studieren? Viele empfehlen mir, unbedingt zu studieren. Oder doch nur eine Ausbildung?
Würden sich Studium und frühes Kinder kriegen vereinbaren? Oder muss ich dann doch bis ich fast 30 bin warten? Und was soll ich denn dann studieren? Medizin, Journalismus oder Sozialpädagogik?Würden wir mit dem Gehalt des Freundes leben können?

Leider kann mir da keiner aus meiner Umgebung beantworten, weil sie entweder nicht studiert  haben oder keine Kinder wollen. Ich bin so ratlos :(
Könnt ihr mir nicht erzählen, wie das bei euch lief/läuft?

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14 Kommentare zu „Zukunftsfragen.

  1. Ich kann nur sagen:

    Mach den Job, den du aus tiefstem Herzen machen möchtest. Ob nun mit Studium oder Ausbildung. Es muss dein Wunsch sein, ohne andere zufrieden stellen zu wollen, denn DU musst zufrieden sein.

    Falls du dich entscheidest, zu studieren, sei nur soviel gesagt.. Man kann auch mit Kind studieren und glücklich sein. Das geht. Sehr gut sogar. :) Ihr müsst euren Weg finden und das kann euch nur die Zeit sagen. Sich jetzt damit auseinanderzusetzen find ich zu früh – diese Entscheidung muss einfach „passieren“ – wenn du verstehst, was ich meine.

  2. Deutsch, Geschichte und Sozi auf Lehramt :) (und ich war übrigens nach dem Abi noch total planlos und bin erstmal für ein Jahr nach Japan ;) soooviel dazu *kicher*)

  3. Ich kann da Anny nur recht geben denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    Wir haben beide gearbeitet & haben ein Jahr probiert. Dann hab ich meine Kündigung bekommen und einen Monat später hat uns die Kinderwunschärztin gratuliert.. Zwischendrin war schon von Künstlicher Befruchtung die Rede
    1.. kommt es anders und 2. als man denkt

  4. Ich denke auch, dass du machen solltest, worauf du wirklich Lust hast. Denn du wirst diesen Job viele Jahre ausüben. Je nach dem was man studiert, dauert das auch nicht viel länger als ne Ausbildung, wenn man es durchzieht.
    Es gibt viele Wege, die man wählen kann. Und wie annyclaws schon sagte, kann man auch mit Kind studieren. Warum auch nicht?
    Also ich würde die Berufswahl nicht vom Kinderwunsch abhängig machen, denn es gibt immer einen Weg, auch, wenn sich viele erst dann auftun, wenn es soweit ist.

  5. Ich stimme den Vorrednern prinzipiell zu, gebe aber zu bedenken, dass es während einer Ausbildung sicherlich schwierig ist ein Kind zu bekommen (ist ja in Teilzeit oft schwer möglich) bzw. es auch durchaus Sinn machen kann mit dem Nachwuchs zu warten, bis man sich beruflich wenigstens orientiert hat. Da ein Bachelor ja auch nur drei Jahre geht, ist man ja idealerweise mit 22, 23 fertig, kann dann ausprobieren, was es so gibt, bleibt mal noch eins, zwei Jahre flexibel und dann ist man doch immernoch jung. Wenn du allerdings Medizin studieren willst, dann wird das mit dem Kind sicher länger nichts werden (Studium sehr lang, Arbeitszeiten eher familienuntauglich) und auch bei Journalismus, wo man extrem flexibel sein muss, ist ein Kind nicht förderlich für die Karriere (Was nicht heißt, dass es nicht geht – aber man kann es auch ‚einfacher‘ haben). Naja, ich habe sechs Jahre Lehramt studiert, mein Ref gemacht und im ersten Berufsjahr ein Kind bekommen. Mit 27. Und damit gelte ich in unserer Gesellschaft durchaus als ausgesprochen jung :) Der Wunsch war auch schon vorher da, aber die Vernunft hat stets gesiegt.

    Welche Berufe kannst du dir denn konkret vorstellen?

  6. Hm.. Ich finde, es gibt nicht nur einen richtigen Weg, oder ist es falsch bzw. unverünftig, dass ich kurz vor Ende des Studiums, mit 26, schwanger wurde? Geld ist nicht immer alles. Natürlich ist es wichtig und von nichts kommt nichts. Vor allem ist die Verantwortung für ein Kind so verdammt groß, da muss schon der Rückhalt da sein. Doch im Glücksfall ist man ja nicht alleine, sondern hat einen Partner, der die Verantwortung (und damit meine ich natürlich auch die finanzielle) mitträgt.

    Was ich eigentlich sagen will.. Es gibt kein richtig und kein falsch. Es kommt, wie es kommt. Konzentrier dich auf deine berufliche Zukunft, wohin auch immer sie führen wird. Und wenn ihr mittendrin sagt „Ja, jetzt möchten wir ein Kind. Ja, wir sind bereit dazu und vernünftig genug, um uns aller Konsequenzen klar zu sein.“ dann tuts. Wenn ihr denkt „Nein, erst nach Ausbildungs-/Studiumsabschluss kommt das Kind.“ dann ist das richtig.

    Was für den einen der beste Weg ist, muss es nicht unbedingt für den anderen sein.

      1. Ich stimme annyclaws durchaus zu. In meinem Studiengang (Lehramt) haben einige Kinder gehabt bzw. bekommen. Aber die sind jetzt halt auch oft arbeitslos oder drücken sich in einem unsicheren Privatschuljob rum. Aber das ist wohl Ost-Spezifikum ;) Wie dem auch sei, es klingt vernünftig erstmal beruflich zu gucken (Ausbildung, Studium whatever) und dann immer wieder neu „Inventur“ zu machen und zu schauen, ob ein Kind jetzt passt oder nicht. Wenn ich im Studium oder Ref ein Kind bekommen hätte, dann hätte mich das regional sehr unflexibel gemacht und ich müsste mich jetzt wohl von Vater Staat oder dem Herrn Papa finanzieren lassen. Aber das wollte ich nicht. Da ich seit meinem Schulabschluss insgesamt sechs Mal umgezogen bin (und in immerhin fünf Bundesländern gelebt habe), war es für mich rückblickend betrachtet eine sehr vernünftige Entscheidung da kein Kind zu bekommen. Aber wer weiß, vielleicht wirst du ja eher sesshaft. Soll es ja geben ;)

        Du wirst die richtige Entscheidung treffen, und den perfekten Zeitpunkt für ein Kind gibt es eigentlich nie – irgendwas ist immer :)

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