Schönes

Campingurlaub in Dänemark.

Im Mai hatten der Liebste unseren vierten Jahrestag, der dieses Jahr durch Christi Himmelfahrt in ein langes Wochenende viel. Wir hatten schon lange geplant, mal wieder wegzufahren, aber das Budget war meist nicht groß genug. Da der Freund aber ein neues Auto gekauft hatte und das groß genug ist, um zu zweit darin zu schlafen, beschlossen wir doch loszufahren. Wir wollten grob an die dänische Grenze, da der Freund dort zuvor auf Montage war.
Am Wochenende davor kauften wir noch alles ein, was wir so zum Campen brauchten (Gaskocher, Klappmatratzen, Kochtopf usw.) und ich nähte noch schnell Vorhänge für die Autofenster.

Am Donnerstag war es dann soweit.  Um 3 Uhr machten wir uns mit dem voll beladenen Auto auf den Weg nach Wassersleben an der dänischen Grenze. Nach 3 1/2 Stunden Fahrt waren wir dort und nachdem wir am Strand waren und für unser Auto leider keinen abgelegenen Schlafplatz fanden, beschlossen wir weiter nach Dänemark zu fahren.
So fuhren wir noch eine Stunde weiter und fanden dann in Krusa einen schönen Schlafplatz im Wald. Nach drei Stunden Schlaf waren wir wieder fit.
Ich hatte schon Zuhause davon rumgesponnen, dass ich gern mal Kopenhagen sehen würde und so fuhren wir noch weiter nach Norden und kamen zur Mittagszeit in Kolding an. Dort verbrachten wir ein paar schöne Stunden mit Stadtbummeln und genießen, bis es uns wieder weiter zog. Wir fuhren nach Nyborg und hatten dort einen Schlafplatz gefunden, bei dem wir an drei Seiten vom Wasser umgeben waren, aber leider wurden wir von anderen Campern „vertrieben“. Wir wollten etwas einsameres.
So fuhren wir am gleichen Abend weiter nach Koge und fanden dort nach dem Überwinden der Stoerbaltbrücke (und dem Schock über die Maut von 32€) am Marina Hafen einen wunderschön gelegen Schlafplatz. Wir gingen spazieren, weihten unseren Campingkocher ein und hatten dann nach anfänglichen Einschlafschwierigkeiten eine ruhige Nacht dort.

Am nächsten Morgen wachten wir beide gegen 10 Uhr auf und machten uns nach dem Abbau um 11 Uhr auf Richtung Kopenhagen.
Schließlich erreichten wir Kopenhagen gegen 13 Uhr und haben ganz zentral im wohl teuersten Parkhaus Dänemarks geparkt. ;)

Kopenhagen fanden wir beide wirklich wunderschön. Überall freundliche Menschen und Familien mit Babys in wunderschönen Kinderwagen. ;)
Wir hatten dazu noch strahlenden Sonneschein, sodass wir den Tag dort richtig genossen.

Am späten Nachmittag zog es uns beide dann wieder heimwärts.
Wir verbrachten 4 Stunden auf der dänischen Autobahn und wunderten uns über die dänischen Autofahrer, die das mit dem Überholverbot von rechts anscheinend nicht zu ernst nehmen…
An der Grenzen überlegten wir kurz, noch länger dort zu bleiben, aber da meine Mama an dem Wochenende noch Geburtstag feierte, fuhren wir doch weiter nach Haus.
Nach der Grenzüberfahrt machten wir noch Rast beim Scandinavian Park und kauften allerhand dänische Süßigkeiten für die Zuhausgebliebenen.

Während es auf dänischem Boden keine Probleme mit dem Verkehr gab, wurden wir in Deutschland dann gleich mal von einer Umleitung auf einen riesen Umweg gelotst.
Nach weiteren 4 1/2 Stunden Fahrt kamen wir schließlich ziemlich erschöpft nach Mitternacht Zuhause an.

Wir hätten uns beide gewünscht, noch länger bleiben zu können, haben aber auch gemerkt, dass man sich in Dänemark wohl doch vorher genauer über Schlafplätze informieren soll.
Die Schlaafplatzsuche hat sich nämlich als ziemlich anstrengend erwiesen, weil überall Campen verboten ist (die Dänen haben sicherlich schon viele Erfahrungen mit Wildcampern gemacht ;)).
Das war auch ein Grund für uns, wieder nach Hause zu fahren.
Sonst würde ich es aber noch mal so machen und ich habe mal wieder gemerkt, dass mir campen total Spaß macht!

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3 Kommentare zu „Campingurlaub in Dänemark.

  1. Blöd, dass das so schwierig mit der Schlafplatzsuche war, aber ansonsten klingt es doch nach einem tollen Tag.
    Und die Fotos schauen auch total klasse aus. ♥

    Liebe Grüße,
    die Alltagsheldin

  2. Oh, das klingt echt nach einer schönen Zeit. Wir fahren in zwei Wochen wieder nach DK, allerdings Festland und Nordsee. Ich werde mal die Augen offen halten, ob da am Strand Schilder stehen. Ich weiß, dass in Lökken immer wieder Autos die ganze Nacht dort stehen :)

    Für die Fotos bin ich wohl leider zu spät, aber was vernachlässige ich meinen Feedreader auch so…
    Liebe Grüße :)

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