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Die Geschichte einer Einschlafkämpferin

Ins Bett gehen und nach fünf Minuten einschlafen. Das war immer ein Traum von mir. Leider gehöre ich schon seit ich denken kann zu den Menschen, die oft stundenlang wach liegen und einfach nicht in den Schlaf finden.
Einschlafen unter einer halben Stunde ging eigentlich nie, meist lag ich eher ein bis zwei Stunden wach, zu den schlimmsten Zeiten in der Oberstufe auch gern mal drei. Ich habe es einfach nicht geschafft, das Gedankenkarussel in meinem Kopf zu stoppen und lag oft verzweifelt im Bett und war, hundemüde, den Tränen nahe. Zeitweise wurde ich dann auch wütend auf mich selbst, dass ich einfach nicht abschalten kann, aber das trägt natürlich auch nicht zur Entspannung bei-

Ich habe dazu auch schon viel ausprobiert, über das komplette Weglassen von Koffein, über Einschlaftees bis hin zur Meditation, aber wirklich besser ist es erst in den letzten zwei Jahren geworden.

Da ich mit diesem Problem bestimmt nicht allein bin, möchte ich euch heute meine Tipps und Tricks verraten, die mir tatsächlich geholfen haben und immer noch helfen.

Viel Bewegung und frische Luft hat immer gut geholfen, damit ich Abends auch tatsächlich müde bin. Außerdem sollte es im Schlafzimmer nicht zu warm sein, so 16 Grad sind gut bei mir. Ein regelmäßiger Rhythmus hilft meinem Körper außerdem auch, rechtzeitig in den Schlaf zu finden.
Und wenn ich doch nicht einschlafen kann, stehe ich nach 30 Minuten lieber wieder auf und versuche es in 20 Minuten nochmal, bevor ich mich stundenlang im Bett umherwälze.

Ein bis zwei Stunden vor dem Schlafen gehen trinke ich keine koffeinhaltigen Getränke mehr und versuche, nichts mehr zu essen. Außerdem verzichte ich meist auf Horrorfilme und Actionthriller.

Eine halbe Stunde, bevor ich schlafen möchte, mache ich den Fernseher aus und mache mich bettfertig. Dann setzte ich mir einen Tee auf, momentan trinke ich den „Gute Nacht Tee“ von Alnatura, und begebe mich schon mal ins Schlafzimmer, wo ich dann meist noch etwas lese, noch fünf Minuten lüfte und entspannende Musik höre. Da suche ich mir meist aus der breiten Vielfalt von Spotify etwas Ruhiges aus und lege mein Handy dann weg. Damit ich die Zeit nicht vergesse, stelle ich mir außerdem einen TImer auf 15 Minuten.

Zum Einschlafen kommt das Buch dann weg, ich suche mir eine bequeme Position und, je nachdem wie ruhig und entspannt ich mich fühle, höre ich noch etwas Entspannungsmusik, bis ich eingeschlafen bin, oder mache mir eine Traumreise an.
Im Moment bin ich total begeistert von den Traumreisen von Annegret Hartmann. Sie hat so eine angenehme Stimme und schafft es mit ihrer Mischung aus progressiver Muskelentspannung und autogenem Training mich mit ihren Traumreisen sanft zu entspannen. Richtig toll finde ich das Album „Endlich gut schlafen“, auf dem neben Traumreisen auch eine Art Hypnose ist, mit der ich ungelogen innerhalb von zehn Minuten tief und fest schlafe. Von ihr gibt es übrigens auch Traumreisen für Kinder, die ich auch manchmal höre. Die meisten der Alben gibt es übrigens auch auf Spotify.

Dabei natürlich nicht vergessen, den Timer einzustellen, damit die Musik nicht die ganze Nacht läuft, und dann: gute Nacht und schöne Träume!

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Ein Kommentar zu „Die Geschichte einer Einschlafkämpferin

  1. Ich liege auch oft wach, kann nicht einschlafen. Vor allem, wenn der Tag anstrengend war oder viel passiert ist. Ich werde mir die Teaumreisen mal anhören, danke für den Tipp!
    Mir hilft eine bestimmte Atemtechnik (auch wenn ich aufgeregt bin): gedanklich auf 4 zählen, dabei einatmen. Atem halten, auf 7 zählen. Ausatmen bis man auf 8 gezählt hat. Das mache ich so 4 Mal, je nach dem wie unruhig ich bin. Danach ruhig liegen und ich bin in 10 Minuten eingeschlafen.

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