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Mehr als die Hälfte geschafft.

(22 Wochen und 2 Tage)

Vor mehr als zwei Wochen war Halbzeit, die Hälfte der Schwangerschaft geschafft. Ich kann es gar nicht so richtig glauben und ich habe das Gefühl, die Wochen ziehen nur so an mir vorbei. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit vergeht die Zeit wie im Nu und eigentlich habe ich auch noch genug zu tun in den letzten 4,5 Monaten. (Meine Bachelorarbeit zum Beispiel, aber das ist ein anderes Thema.)

Gestern habe ich mein zweiwöchiges Schwangerschaftsupdate gedreht und dabei festgestellt, dass ich nur noch 8 oder 9 Videos zu drehen habe. Das ist für mich ziemlich unglaublich.
Mir kommt es wie gestern vor, dass ich euch hier von der Schwangerschaft berichtet habe und ich erinnere den Tag noch sehr genau, als ich zweifelte, das richtige Licht suchte und wahrscheinlich einigen auf Twitter gehörig auf die Nerven ging.
Und das soll schon fast ein halbes Jahr her sein?

Noch unglaublicher: Wenn alles gut geht, dann haben wir hier in 5 Monaten ein kleines Babymädchen. Unsere Tochter, unser eigenes Baby. Ein neues Familienmitglied, dass unser Leben sicherlich ganz gehörig auf den Kopf stellen wird.

Seit ich die Kleine spüre und ihre Bewegungen so deutlich sind, dass auch der Papa sie von außen spüren kann, wird das alles noch mal viel realer.
Ich spreche nun regelmäßig mit der Kleinen und auch der Mann begrüßt und verabschiedet sie. Manchmal gehen da die Hormone etwas mit mir durch.

Die Schwangerschaft ist für mich eine ganz besondere Zeit. Ich merke, dass ich sehr gut auf mich aufpassen muss. Zum einen merke ich das körperlich durch den Bauch, der mir unmissverständlich zu verstehen gibt, dass ich mich etwas zurücknehmen muss.
Ich merke es aber auch seelisch. Ich freue mich unglaublich über diese Schwangerschaft, aber manchmal sind da eben doch diese schwarzen Löcher, aus denen ich mich wieder herauskämpfen muss. Eine Mischung aus Sorgen und einem schlechten Gefühl. Sicherlich macht es da die Mischung: verrückt spielende Hormone, viel Zuhause sein und die dunkle Jahreszeit.
Wenn die kleine Maus dann aber in mir tobt, hilft es mir sehr, um wieder nach oben zu kommen und etwas dagegen zu tun.

Und wie diese Täler in Phasen kommen, so bekomme ich auch Phasen mit unglaublichem Tatendrang, in denen ich am liebsten schon alles für die Kleine fertig machen möchte. Dabei haben wir ja noch Zeit und so hab ich in letzter Zeit tatsächlich nicht wirklich viel gemacht, sondern mich über dieses und jenes informiert.

Jetzt, wo mein Bauch tatsächlich nach Babybauch aussieht und nicht einfach nur nach Winterspeck, kann ich ihn auch richtig genießen. Und auch mein Umfeld merkt die Veränderung wohl, der Bauch ist ein richtiger Magnet geworden.

Insgesamt finde ich es einfach immer noch abgefahren. Ich bin schwanger. Wir werden Eltern. Ich bekomme tatsächlich ein Baby. Unglaublich.

 

Mehr zur Schwangerschaft findet ihr auf unserem Youtubechannel und auch auf dieser Seite.

 

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Ein Kommentar zu „Mehr als die Hälfte geschafft.

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